Von Santander bekam ich dank der französichen Freunde nur den Flughafen zu sehen, dafür hat Alicante um so mehr Spaß gemacht.
Los ging es aus dem bewölkten Madrid in das 18°C warme Alicante moregns, mein einziger Flug ohne Verspätung, wenn auch nicht wie eig. geplant mit Iberia am Tag davor.


...und ab in die Sonne. An der Küste ist Valencia+Hafen zu erahnen.


Und im Landeanflug auf Alicante.

Auf der Parkposition neben uns stand dann noch die EI-DCZ, mit einem Problem am Bugfahrwerk.

Mit dem mit W-LAN ausgestatteten Bus ging es dann in 20min entlang des Meeres in die Innenstadt von Alicante und kurz an den Strand.

Ich entschied mich gegen einen Stadtrundgang und für eine Besichtigung der Burg von Alicante.
Das Castillo de Santa Bárbara ist eine der flächenmäßig größten Burganlagen Europas. Gebaut wurde die ursprüngliche Burg bereits im 9. Jahrhundert und im Laufe der Zeit immer wieder ausgebaut.
Auf die Burg selber kommt man entweder mit dem Aufzug, übder eine asphaltierte Straße, oder aber man nimmt den Fussweg den Hang hinauf, durch einen sehr schön angelegten Park und über die alten Wehrmauern, was eindeutig am meisten Spaß macht.


Auf dem Weg nach oben bieten sich immer wieder wunderschöne Aussichten über die gesamte Stadt.


Die Besichtigung der Burg ist kostenlos und außerdem gibt es noch ein paar kleine Kunstausstellungen in den alten Gemäuern zu begutachten, wenn man sich denn für soetwas interessiert ;)
Ich bin lieber noch ein wenig auf den Mauern herumgeklettert, wo mir unter anderem diese Möwe beim Sturz von der Treppe vor die Linse gekommen ist.

Der Hafen von Alicante.

Wer braucht schon ein Geländer?



Irgendwann ging es dann auch wieder zruück an den Flughafen um wie immer feststellen zu dürfen, dass mein Weiterflug verspätung haben wird.
Transavia B737 beim Push Back.

Nach einmal Burger King und ewigem warten in der völlig überfüllten Low Cost Abflughalle wurde dann auch mein Weiterflug nach Santander aufgerufen.
Der Flug an sich verlief ruhig und der Landeanflug auf Santander war auch schön an zu sehen, da es direkt über das Wasser auf die Bahn ging. Leider durfte ich bei der Landung meine Kamera nicht bei mir haben, dank Sitzplatz am Notausgang.


Dank der vorrangegangen Verspätung und unklarer Abflugzeit für den Rückflug nach Madrid war der Zwischenstop in Santander zu kurz für einen Stadtbesuch. Nichts destotrotz gönnte ich mir ein paar Minuten Sonnenschein und einen kleinen Spaziergang rund um die Flughafengebäude.
Auf einem Kreisverkehr gibt es noch zwei alte Flugzeuge der Spanischen Luftwaffe zu bewundern. Zum einen eine Lockheed T-33A, 41-3...

...und zum anderen diese North American SNJ-6 Texan, 421-54.

Außer Iberia CRJ's und dem ein oder anderen Ryanairflug gibt es in Santander auch nicht viel zu sehen. Im Abflugbereich gibt es weder Shops noch Toiletten und der Flughafen an sich ist auch viel zu klein. Allerdings wird momentan reichlich neu gebaut, wahrscheinlich für den kommenden Sommer, wenn Santander wieder eines der liebsten Urlaubsziele der Spanier sein wird.

Mit viel Verspätung ging es dann auch im dunkeln wieder zurück nach Madrid.

Den folgenden Tag verbrachte ich noch mit Spotten und nachmittags ging es auch wieder zurück nach Hahn. Natürlich nicht ohne eine letzte saftige Verspätung verbunden mit geschlagenen fünf Gatewechseln jeweils vom einen Ende des Terminals zum anderen und wer mal im T1 von Madrid war weiß, dass die Wege dort nicht unbedingt kurz sind.


Dennoch waren die knapp vier Tage auf der iberischen Halbinsel wirklich spannend. Das viele fliegen war zwar auch anstrengend, besonders die Ryanairflüge und das warten an den Airports, allerdings habe ich in der kurzen Zeit viel zu sehen bekommen und einiges erlebt und möchte diese Erfahrung nicht mehr missen.
Spanien und auch Portugal haben es mir sehr angetan und früher oder später werde ich wieder mal vorbei schauen und mir die ein oder andere noch fehlende Stadt auf meiner Reisekarte zu Gemüte führen.
Hoffe die kleinen Tripreports haben ein wenig Gefallen und konnten die Reiselust in Richtung Süden wecken.
LG Peter







































